15. Januar 2026

Auf nach Jamaika! (fortlaufend)

Louis ist aktuell als Praktikant im Couples Sans Souci in Ocho Rios eingesetzt und arbeitet dort in einem Umfeld, das professionell organisiert ist und gleichzeitig eine sehr angenehme, wertschätzende Atmosphäre bietet.

Während seines Aufenthalts wird Louis verschiedene Stationen im Resort durchlaufen und bekommt so einen umfassenden Einblick in die Abläufe eines internationalen 5-Sterne-Hotels – vom operativen Alltag bis hin zum Service auf hohem Niveau. Ziel ist es, nicht nur einzelne Aufgaben kennenzulernen, sondern das große Ganze zu verstehen: Zusammenarbeit im Team, Gästebetreuung und die Anforderungen eines Resorts mit internationalem Publikum.

Die Unterbringung der Schüler ist dabei ausgesprochen gut organisiert. Sie wohnen sicher, komfortabel und in direkter Nähe zum Arbeitsplatz. In ihrer Freizeit dürfen sie das umfangreiche Angebot des Clubs nutzen – vom Sport- und Freizeitprogramm bis hin zu den Gemeinschaftsbereichen. Das sorgt nicht nur für einen guten Ausgleich zum Arbeitsalltag, sondern auch für echte Erholung und Motivation.

Besonders hervorzuheben ist, dass das Couples Sans Souci großen Wert auf Nachhaltigkeit legt. Der Club arbeitet stark im Sinne von Green Travel, geht verantwortungsvoll mit Ressourcen um und engagiert sich aktiv für Umwelt- und Sozialprojekte. Auch die Förderung junger Menschen in Jamaika spielt eine wichtige Rolle – sei es durch Ausbildung, Arbeitsplätze oder langfristige Perspektiven.

Insgesamt bietet das Couples Sans Souci damit nicht nur einen hochwertigen Praktikumsplatz, sondern auch ein Umfeld, das Werte vermittelt, Verantwortung übernimmt und internationalen Austausch wirklich lebt. Für Louis ist das eine sehr gute Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln, über den Tellerrand hinauszuschauen und Hotel- und Tourismusmanagement in seiner besten Form kennenzulernen.

Heute hatten wir wieder gut zu tun. Nach dem Frühstück sind wir losgezogen, um uns das Hotel Four Seasons anzuschauen. Das Haus hat rund 120 Zimmer, eine eigene Patisserie, einen eigenen Wäschebereich, zwei Pools, eine Bar und sogar einen Biergarten. Genau dort wird einer unserer Schüler sein Praktikum absolvieren. Wir haben uns alles in Ruhe angesehen – und ja, es ist wirklich sehr schön, sehr idyllisch und insgesamt ein Ort, an dem man sich gut vorstellen kann zu arbeiten und zu lernen.

Anschließend ging es weiter in den Emancipation Park. Der Park liegt mitten in Kingston und steht symbolisch für Freiheit und Selbstbestimmung. Er ist ein ruhiger, grüner Ort mit Skulpturen, Wegen und viel Raum zum Durchatmen – ein spannender Kontrast zum trubeligen Stadtleben drumherum.

Danach waren wir im Devon House, einem historischen Anwesen aus dem 19. Jahrhundert, das heute ein kultureller Treffpunkt ist. Neben Geschichte gibt es dort vor allem eines: sehr gutes Eis. Genau das haben wir uns dann auch gegönnt.

Im Anschluss kam ein Punkt auf der Wunschliste der Schüler, der offenbar unvermeidlich war: KFC. Wir waren also beim KFC – allerdings mit klarer Ansage von mir, dass das eine einmalige Angelegenheit bleibt. Jamaika hat kulinarisch deutlich mehr zu bieten, und das werden wir auch noch ausnutzen.

Zum Abschluss waren wir noch kurz einkaufen, Kleinigkeiten besorgen, Alltag organisieren. Jetzt sind wir zurück im Hotel und lassen den Abend entspannt ausklingen. Morgen startet unsere erste Tour – aber dazu dann später mehr.

Gestern und heute war Kimani Ffriend mit dabei. Er war unglaublich lieb und hat sich viel Zeit genommen, uns ein Stück Kingston zu zeigen – mit persönlichem Blick, Geschichten aus dem Alltag und einer großen Verbundenheit zu seiner Stadt.

Kimani ist ehemaliger jamaikanischer Profi-Basketballspieler, der viele Jahre international aktiv war und für Jamaika auch auf Nationalmannschaftsebene gespielt hat. Heute gibt er seine Erfahrungen weiter, engagiert sich für junge Menschen und ist ein wunderbarer Ansprechpartner, wenn es darum geht, Jamaika nicht nur zu sehen, sondern auch zu verstehen. Genau diese Begegnungen machen den Aufenthalt für unsere Schüler besonders wertvoll.

Heute war ein wirklich ereignisreicher Tag – von Organisation bis Genuss war alles dabei, was zu einem echten Start in Jamaika gehört.

Wir haben die wichtigsten Dinge erledigt: Geld umtauschen, SIM-Karten fürs Handy besorgen, ankommen im Alltag. Und zwischendrin kulinarische Abenteuer, die man so nicht plant, die aber sofort im Gedächtnis bleiben.

Highlight des Tages: ein Zimtschnecken-Käse-Thunfisch-Sandwich. Klingt ehrlich gesagt furchtbar. Ist es aber nicht. Im Gegenteil. Im Grunde ist es eine herzhafte Käse-Zimtschnecke, gefüllt mit Thunfischcreme, Salat und Frischkäse, das Ganze kommt in den Sandwich-Maker. Warm, knusprig, überraschend stimmig. Fazit: unerwartet gut!

Danach ging es noch einkaufen, Kleinigkeiten besorgen, weiter ankommen. Am Abend dann ganz klassisch Curry Goat mit Rice and Peas – würzig, kräftig, genau richtig nach so einem Tag.

Jetzt lassen wir den Abend ruhig ausklingen, bevor es morgen in die Orientierung in den Praktikumsstellen geht. Neue Orte, neue Menschen, neue Aufgaben. Der Start fühlt sich richtig an.

Acht Schülerinnen und Schüler der Privatschulen Dr. Kalscheuer aus den Bereichen KA und HOT sind gemeinsam mit Frau Nadine Farghaly nach Jamaika aufgebrochen.

Der Startschuss fiel früh am Morgen um 7.35 Uhr in München, mit einem Zwischenstopp in London – inklusive allem, was zu einer großen Reise dazugehört: ein bisschen Aufregung, viel Neugier und erstaunlich gut organisierte Jugendliche.

Am Abend kamen wir schließlich gegen 19.30 Uhr jamaikanischer Zeit in Kingston an. Dort wurden wir bereits erwartet und direkt weiter zu den jeweiligen Hotels gebracht, wo die Schülerinnen und Schüler nun untergebracht sind und erst einmal ankommen konnten – klimatisch, kulturell und gedanklich.

Jetzt beginnt der spannende Teil: neue Eindrücke, neue Arbeitswelten, ein anderer Alltag und ganz viele Erfahrungen, die man nicht aus Büchern lernen kann. Wir freuen uns sehr auf einen intensiven und bereichernden Auslandsaufenthalt, der den Horizont erweitert und garantiert noch lange nachwirken wird. Jamaika, wir sind bereit.