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Mit einer positiven Einstellung, mit guter Stimmung und Motivation lernt es sich besser. Diese Binsenweisheit ist bekannt. In dem neuen „Lehrplan Plus der Wirtschaftsschule“, der seit dem Schuljahr 2014/2015 in Bayern eingeführt wurde, haben sich diese Erkenntnisse niedergeschlagen.

Die Wirtschaftsschule bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, aktiv und selbstgesteuert zu lernen. Aus ihrem Erfahrungsschatz heraus sollen sie neue Sachverhalte interpretieren und ihre zukünftigen Handlungen entsprechend darauf abstimmen. Innerhalb dieser Lernprozesse werden somit verschiedenen Kompetenzen erworben. Planungsziel ist sowohl die berufliche Zukunft als auch der schulische Anschluss.

Selbstgesteuert lernen, Handlungskompetenzen selbst entwickeln? Nicht alle Jugendlichen sind in jeder Lebensphase in der Lage, dies aus eigenem Antrieb heraus anzugehen. Individuelle Hilfe und Förderung, Coaching, sowie die Erkenntnis, dass in bestimmten Situationen auch weiterhin „gebüffelt“ werden muss, gehören zu den Maßnahmen, die Schule auch bereitstellen muss. Und genau dies ist eine der Aufgaben, denen sich die private Wirtschaftsschule in Rosenheim verschrieben hat. Mit kleinen Klassen (Klassenschnitt 17 Schüler), gutem Lehrer- / Schülerverhältnis und einem familiärem Klima wird ein Rahmen gegeben, der Vertrauen in Schule schafft. Nur so lassen sich Handlungskompetenzen erwerben.

Auf den regelmäßig gut besuchten Ehemaligentreffen der Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer wird unter anderen immer wieder das familiäre Klima der Schule und der Motivationsschub, der von einem Wechsel an diese Schule ausging, hervorgehoben. Nach Meinung vieler waren die Lehrkräfte keine Dozenten sondern verständnisvolle Begleiter durch den nicht immer leichten Schulalltag. Für viele ehemalige Schülerinnen und Schüler hat sich durch den Besuch der Kalscheuer-Schule eine scheinbar ausweglose Schulsituation in eine solide Startposition in das berufliche Leben gewandelt.

Für fast jeden, der den Mittleren Bildungsabschluss erwerben will, gibt es einen Weg auf der Wirtschaftsschule.

Schülerinnen und Schüler, die an der Mittelschule (ehem. Hauptschule) die 9. Klasse absolviert und die Mittlere Reife im Focus haben, bietet die zweistufige Wirtschaftsschule eine optimale Möglichkeit. Sie beginnen in einer 10. Klasse, zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus Gymnasien und Realschulen, die nach den 9. Klassen dieser Schularten alternative und für sie besser geeignete Wege zur Mittleren Reife suchen. Für alle Schüler der zweistufigen 10. Klasse ist es ein schulischer Neustart, vergleichbar mit dem Drücken einer „Reset“-Taste. Jeder hat die Chance, sich neu zu finden und zu zeigen, was er drauf hat.

Die bayerische Wirtschaftsschule bietet einen soliden und machbaren Weg zur Mittleren Reife. Praxisnah bereitet sie auf den Beruf oder auf weiterführende Schulen vor. Was viele nicht wissen: Der Weg zur Hochschulreife (Abitur) wird bei knapp der Hälfte aller Absolventen nicht über das Gymnasium, sondern über die berufliche Schiene beschritten: Mittlere Reife, danach Fachoberschule oder, nach einer Berufsausbildung, Hochschulreife an der Berufsoberschule. Nach Ansicht vieler Fachleute ist dieser Weg der Königsweg!

Kleine Klassen und individuelle Förderung zeichnen die Rosenheimer private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer aus. Neben der Vermittlung von Fachwissen wird auch Wert auf die Entwicklung der Persönlichkeit der Schüler gelegt.

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