Helmut Mühlbacher: Raumordnungsverfahren

Wir präsentieren zum 13. Mal eine Kunstausstellung in unserer Aula in Traunstein, um die Schüler/innen mit zeitgenössischer Kunst in Berührung zu bringen. Zu Gast ist in diesem Jahr der Traunsteiner Objekt-, Installations- und Konzeptkünstler Helmut Mühlbacher.

Zur Ausstellungseröffnung mit Bewirtung durch unsere Berufsfachschule für Hotel- und Tourismusmanagement am Donnerstag, 29.10.2020, um 18:00 Uhr in unserer Schule sind Sie herzlichst eingeladen. Natürlich findet die Veranstaltung unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzbestimmungen statt.

Wegen eventuell begrenzter Personenzahl wird um Voranmeldung bis zum 26.10.2020 gebeten: +49 (0) 861 4810 // traunstein@kalscheuer.com

Öffnungszeiten für Besucher:

Freitag, 25.10.2019, 14:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 26.10.2019, 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 27.10.2019, 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag, 01.11.2019, 14:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 02.11.2019, 10:00 – 18:00 Uhr
Sonntag, 03.11.2019, 14:00 – 18:00 Uhr

Eintritt frei.

running system, 2019

Die Frage, was eine Landschaft gliedert, formt und ordnet, beschäftigt den Landschaftsarchitekten und Landschaftsökologen Helmut Mühlbacher nicht nur in seinem mit Leidenschaft ausgeführten Brotberuf, sondern treibt ihn auch als Künstler an. Der Titel der Ausstellung „Raumordnungsverfahren“ stammt ursprünglich aus dem Bereich der Landschaftsplanung und bezeichnet Gutachten, die strukturelle Eingriffe in Landschaft und Natur untersuchen und beurteilen.

In seiner Ausstellung in den Privatschulen Dr. Kalscheuer in Traunstein zeigt Helmut Mühlbacher einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens aus den letzten 20 Jahren. Gesellschaftsrelevante Fragestellungen wie die Erderwärmung, das ökologische Gleichgewicht oder die Auswirkungen menschlichen Handelns auf den Zustand unseres Planeten kennzeichnen seine künstlerische Arbeit als Bildhauer und Installationskünstler.

Um über ein bestimmtes Thema eine künstlerisch gültige Aussage treffen zu können, ist es für Helmut Mühlbacher unabdingbar, dass dafür das geeignete Material und die geeignete Form der Darstellung gewählt und gefunden werden. So greift er teils auf Alltagsgegenstände zurück, die er in Installationen arrangiert und mit neuen Bedeutungsebenen und Inhalten verknüpft, teils bedient er sich klassischer künstlerischer Verfahren wie dem Bildhauern, Malen, Drucken und Fotografieren. Das Ergebnis sind Kunstwerke, die nicht nur einen theoretischen Erkenntniswert, sondern auch eine ästhetisch-sinnliche Dimension haben, die für den Betrachter ein weites Feld der Assoziation und Interpretation eröffnet.

Damit vermag der Künstler den Betrachter seiner gesellschaftskritischen Arbeiten auch emotional zu berühren und zu erreichen.

Judith Bader
Leiterin Städtische Galerie Traunstein
natürlich – künstlich, 2015

#förderungstattauslese