Wie kann man “angekommen” durch ein Foto ausdrücken?

Unsere Berufsintegrationsklasse BIK11 hat ihre Fotoarbeiten im Landratsamt Traunstein als Teil des Projekts “Angekommen!?” ausgestellt.

Das Projekt richtete sich an einheimische und zugewanderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Ziel, über die Fotografie Überlegungen anzustellen, inwieweit die Zugewanderten wirklich bei uns angekommen sind. Die eigenen Empfindungen der jungen Zugewanderten, Geflüchteten und Einheimischen waren Ausgangspunkt für das Fotografieren.

Die Begegnung und der Austausch fanden über die Fotografie statt und die Atmosphäre war geprägt von Respekt und Vertrauen. Über Sprachhürden hinweg konnten Lebenswirklichkeiten und Wirklichkeitswahrnehmungen dargestellt werden.

Dadurch sollten Vorurteile abgebaut und Emotionen der jungen Menschen im Bild festgehalten werden. Sich vertraut machen mit der neuen Heimat und deren Herausforderungen im Alltag standen im Mittelpunkt der eingefangenen Motive.

Über die Fotos kamen die Jugendlichen miteinander ins Gespräch, erspürten die Befindlichkeit des anderen und lernten sich gegenseitig achten und schätzen. Mit Hilfe der Fotografie und durch das Nachdenken über die Motive wurden Vorurteile abgebaut und ein besseres Verstehen unterstützt.

Ein anderer Aspekt des Projektthemas „Angekommen!?“ sollte aber auch durchaus ganz allgemein die Wortbedeutung „angekommen“ fotografisch hinterfragen.

 

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